Kombinationswette
Die
Kombinationswette oder Kombiwette zählt zu den beliebtesten
Formen der Sportwetten in Deutschland, besonders im Bereich
des profesionellen Fußballs. Mit einer Kombinationswette
lässt sich das Risiko eines Fehlgriffs verringern und
andererseits kann man das eigene Fachwissen besser einsetzen,
als dies bei etwa einer herkömmlichen Elfer-Wette der
Fall ist.
Eine Kombinationswette setzt in der Regel voraus, dass der
Spieler auf den Ausgang, also Sieg, Unentschieden oder Niederlage,
einer Mannschaft wettet und hierbei mindestens auf drei Begegnungen
wetten und diese richtig tippen muss. Es entscheidet also
nicht das tatsächliche Ergebnis in Toren sondern lediglich
der Spielausgang, dieser allerdings muss für alle getippten
Partien eintreffen.
Der Mitspieler wettet auf einer einzelnen Kombinationskarte
auf Spielausgänge, die mit einer gewissen Quote versehen
sind, die vom Wettanbieter festgesetzt wird. So erzielt man
in der Regel für einen Heimsieg des Tabellenführers
wenig Gewinn, während der Auswärtssieg des Tabellenletzten
meist äußerst hoch bewertet wird.
Die erzielten Gewinne werden dann gemäß der Quote
multipliziert: Wenn also jedes getippte Spiel bei richtiger
Vorhersage eine Quote von 2,0 ergab, so hat der Tipper aus
einem eingesetzten Betrag von € 10,- eine Ausschüttung
von € 60,- zu erwarten.
Kombinationswetten haben den Vorteil, dass ein Spieler sein
Fachwissen über die betreffende Liga besser einbringen
kann: Er kann nach der Tagesform, dem aktuellen Tabellenstand
und den letzten Partien sowie Effekten wie Neuzugängen
und Trainerwechseln sowie womöglich verletzten Schlüsselspielern
eine riskante Wette platzieren und gleichzeitig zwei "sichere"
Partien wetten und ist im Gegensatz zu der herkömmlichen
Elfer-Wette nicht davon abhängig, dass eine große
Anzahl anderer Vereine die gewünschten Ergebnisse erzielt,
was bei den Unwägbarkeiten des Profisports fast unmöglich
ist und letztlich eine Art von reinem Glücksspiel ähnlich
einer Lotterie bedeutet.
Allerdings ist bei der Kombinationswette eine Trefferquote
von 100 & notwendig, um in den Genuss eines Gewinnns zu
kommen. Abgestufte Gewinnklassen wie etwa in der Elfer-Wette
gibt es nicht, so dass das Risiko, den gesamten Einsatz durch
ein einziges nicht vorhergesagtes Resultat zu verlieren, natürlich
ungleich höher ist.