Die Teams uns Fahrer der aktuellen Saison sind
Für Ferrari in 2009 starten wie gehabt Kimi Räikkönen
und Felipe Massa für Renault gehen Fernando Alonso und
Nelson Piquet Jr. an den Start. Im Williams Team sitzen in
diesem Jahr die Piloten Nico Rosberg und Kazuki Nakajima,
auch bei BMW Sauber hat sich nichts getan, Robert Kubica und
Nick Heidfeld gehören die Cockpits. Der ewige Nachzügler
Toyota startet in diesem Jahr mit Jarno Trulli und dem deutschen
Timo Glock. Das noch recht neue Team von Force India hat den
Oldie Giancarlo Fisichella unter Vertrag, ebenso Adrian Sutil.
Der Klassiker Rennstall McLaren Mercedes startet auch in diesem
Jahr mit den beiden Youngstern, dem Weltmeister Lewis Hamilton
und Heikki Kovalainen. Bleiben noch die Scuderia Toro Rosso,
die mit Sebastien Buemi und Sebastien Bourdais starten. Bei
Red Bull Racing sind in diesem Jahr wieder Sebastian Vettel
und Mark Webber am Start. Ross Brawns Team Brawn GP wartet
mit Jenson Button und Rubens Barrichello auf.
Die 17 Grand Prix starten in diesem Jahr wieder rund um den
Globus. Der Große Preis von Australien (Albert Park),
Malaysia (Sepang), Shanghai, Bahrain, Spanien (Circuit de
Catalunya), Monaco (Monte Carlo), Türkei (im Instanbul
Park), Silverstone (Großbritanien), Nürburgring
(Deutschland), Europa GP (Valencia), Spa Franchorchamps (Belgien),
der Klassiker in Monza, der Marina Bay Nachtkurz in Singapur,
Suzuka (Japan), Brasilien und das Finale in Abu Dhabi (Yas
Marina Circuit).
Vor einem Rennen kommt die Qualifikation, die auch für
Formel 1 Wetten durchaus interessant und entscheidend sein
kann. Am Freitag und Samstag vor dem Rennen gibt es 3 freue
Trainings auf dem Rennkurs. Diese haben am Freitag jeweils
2x 1,5 Stunden und am Samstag 1 Stunde Laufzeit. Danach folgt
die Qualifikation:
Bei der Qualifikation geht es direkt zur Sache. Um 14.00
Uhr Ortszeit werden 2 jeweils 15 Minuten andauernde Qualifying-Sessions
durchgeführt, bei denen jeweils die langsamsten 5 oder
6 Fahrer, was in Abhängigkeit des Gesamtteilnehmerfeldes
steht, ausscheiden. Diese Fahrer werden zu weiteren Qualifying
Sessions nicht mehr zugelassen und belegen in Abhängigkeit
ihrer gefahrenen Rennzeiten die Startplätze 16 bis 22
und 11 bis 15. Danach werden die Zeiten der restlichen 10
Fahrer erneut auf Null gesetzt und sie treten in einer dritten
15-minütigen Qualifying Session erneut um die verbliebenen
und damit auch die besten 10 Startplätze an. Während
des Qualifyings sind Reifenwechsel und Tanken gestattet. Jedoch
müssen die verbliebenen Fahrer die allerletzten 15 Minuten
im Qualifying mit Rennsprit (unterschiedlich) bestreiten.
Der verbrauchte Treibstoff darf vor dem Hauptrennen am Sonntag
nachgetankt werden.
Nun kommen wir damit zu den bei Formel 1 Wetten zu beachtenden
Regeln:
Die von der FIA (Federation Internationale de l'Automobile)
bekannt gegebene offizielle Zeit im Qualifying ist zu verwenden,
um die Gewinner aller Formel 1 Wetten zum Qualifying zu bestimmen.
Abweichende Zeiten werden von keinem Buchmacher akzeptiert.
Team Head-to-Head (H2H) Wetten: Head to Head wetten oder
Kopf an Kopf Wetten sind Wetten, die einen direkten Vergleich
von 2 Teilnehmern eines Sportereignisses ztur Grundlage haben.
Im Bereich Formel 1 werden diese Wetten nach dem Team ausgewertet,
dass in den offiziellen FIA Ergebnissen das am besten platzierte
Rennfahrzeug hat. Hat keines der gewählten Teams eines
oder mehrere Fahrzeuge in der Wertung, gewinnt das Team, dessen
Rennfahrzeug die meisten Renn-Runden erfolgreich absolviert
hat. Hat keines der Teams überhaupt Fahrzeuge in der
offiziellen Wertung, und die besten Fahrzeuge beider Teams
haben gleich viele Runden absolviert, werden bei den meisten
Buchmachern die Wetten als ungültig gewertet, da kein
Ergebnis erzielt werden kann. Entsprechend gleich verhalten
sich die meisten online Wettbüros, wenn mindestens eines
der beiden Formel 1 Teams nicht an den Start geht. Auch dann
sind alle getätigten Sporwetten ungültig.
Im Bereich Fahrer Head to Head Wetten gelten online meist
die folgenden Regeln für Formel 1 Wetten:
Für das freie Training und das Qualifying: Hier werden
die meisten Wetten als ungültig gewertet, wenn mindestens
einer der beiden Rennfahrer entweder nicht zur Qualifying-Session
antritt oder seine Einzelsession nicht mit einer offiziellen
von der FIA bestätigten Rundenzeit beendet hat. Im Rennen
ist es ähnlich, hier werden Wetten in der Regel nicht
gewertet oder als ungültig erklärt, wenn mindestens
einer der beiden Fahrer nicht zum Start erscheint. Wenn einer
oder beide Fahrer sich nicht im Endresultat platzieren können,
wird der Fahrer, der erfolgreich mehr Rennrunden absolvierte
zum Sieger erklärt der Head to Head Wette erklärt.
Kommt es zum nicht unwahrscheinlichen Fall (bspw. Monaco kann
das immer wieder passieren), dass sich beide Rennfahrer nicht
im Endklassement befinden und weisen beide Fahrer die gleiche
Anzahl vollständig absolvierter Rennrunden auf, werden
vom Buchmacher alle auf diese Fahrer abgegebenen Head to Head
Wetten als ungültig erklärt.
Bei Platzwetten werden alle Ergebnisse nach den offiziellen
und bestätigten Endergebnissen der FIA gewertet. Erst
wenn diese feststehen geben Buchmacher die Gewinnquoten frei
und man kann seinen Gewinn abholen bzw. bekommt ihn aufs Wettkonto
gebucht.
Manche Anbieter von Sportwetten bieten um Bereich Formel
1 Wetten eine sogenannte “Crash-Wette” an. Dabei
gilt folgendes: Ein Crash zwischen zwei Formel-1-Fahrzeugen
definiert sich nur dann als Crash, wenn einer der beiden beteiligten
Fahrer aufgrund dieses (und nur dieses) Zusammenstosses das
gesamte Rennen nicht zu Ende fahren kann. Das „Nicht
beenden“ bedeutet ein Ausscheiden in der gleichen oder
der ersten Rennrunde nach dem Zusammenstoß zwischen
den beiden Fahrern. Ist einer oder beide Fahrer in der Lage
die Box für eine Reparatur zu erreichen und weiterzufahren
oder mehr als 1 Runde nach dem Crash weiterzufahren, wird
dies i.d.R. von einem Wettbüro nicht als Crash angesehen.
Am besten ist es, dass Rennen ist für beide Fahrer sofort
vorbei. Das ist eindeutig und wirft keine Fragen auf. Hierbei
gibt es eine kleine wichtige Info zur ersten Runde: Aufwärmrunden
vor dem eigentlichen Start des Rennens zählen nicht als
Rennrunden. Fahrer, die während der Aufwärmrunde
ausscheiden, gelten meist als in der ersten Runde aus dem
Rennen ausgeschieden. Sollte es hierzu einem Crash kommen,
auf den eine Crash Wette gesetzt ist, sollte man diesen Spezialfall
vorher beim Wettbüro nachlesen. Es gibt Sportwettbüros,
die das als Erstrunden Crash bezeichnen und gelten lassen,
andere, da es keine offizielle Rennrunde ist, nicht. Wird
ein GP-Rennen mit einem Safety Car (bspw. wegen Regens) anstelle
der Startampel gestartet wird diese Phase für Sportwetten
Zwecke normalerweise nicht als klassische Safety-Car-Phase
betrachtet.
Weitere Infos zu Formel 1 Wetten:
Alle Wetten werden normalerweise anhand der offiziell veröffentlichen
Ergebnisse der FIA ausgewertet. Die Sportwetten werden anhand
der veröffentlichen aktuellen Ergebnisse der FIA zur
Siegerehrung ausgewertet. Nachträgliche Änderungen
der Ergebnisse, wie bspw. durch Einsprüche oder andere
Vorgänge eingeleitete Disqualifikationen werden von den
meisten Buchmachern nicht berücksichtigt.
Der schnellste Durchgang / die schnellste Rennrunde / Qualifikationswetten
Man tippt, welcher der Fahrer die beste Zeit in einem Renndurchgang
/ einer Rennrunde erreicht.
Vorsprung des Siegers: Man tippt, mit welchen Vorsprung der
ausgewählte Fahrer im Vergleich zu seinem Konkurrent
siegt.
Siegwetten: Die Wetten werden i.d.R. anhand der erreichten
Punkte nach dem letzten Grand Prix zum Ende der Saison ausgewertet.